~ Ich lasse dich zu

Alleinsamkeit ist die groesste Illusion, die existiert.

Ich weiss, dass der alte Schmerz nicht vergessen ist. Ich weiss auch, dass der alte Schmerz immer wieder neu gefuehlt wird, wenn ich ihn an die Oberflaeche bringe. Ich weiss, dass du gesehen werden willst, aber oft fuerchte ich mich davor. Als wuerdest du mich einnehmen und nicht mehr loslassen. Als wuerdest du mich fuehlen lassen wollen, dass du nicht vergessen bist. An sich ist das ein klares Signal. Du moechtest angesehen werden, analysiert werden, zerkleinert werden, um den letzten Schritt zu veraendern. – dich nicht mehr zusammenzufuegen. Dich einfach liegen lassen, um anderweitig Platz zu schaffen. Platz fuer das, was mir zustehe und du eigentlich schon zu lange fuellst. Gleichzeitig moechte ich dich nicht verurteilen, nicht abwerten fuer das, was du mir bieten konntest. Durch dich habe ich verstanden, was mich leitet. Ich spuere die Energie, die sich in mir ansammelt. Ich spuere, wie du mich umhuellst und dir Ausruck verleihen moechtest. Du bist – Energie – Du bist also der Teil in mir, der staendig rennen will, der gefuellt mit Adrenalin ist, der Gegen die Wand rennt, um es dann nochmal zutun. Und du bist.. Druck/Kraft/ das Kribbeln in meinem Koerper. Du bist unkontrollierbar, aber nicht zerstoererisch. Du bist Euphorie und Wut. Du bist fliessend und pur.

ich danke dir

~ Yaren 🔥

entspannt

Ich bin entspannt

Ich kann mir meine eigene Wirklichkeit konstruieren

Wenn ich an meiner Wahrnehmung zweifle, erinnere ich mich daran, dass ich bei mir sein darf

und bei mir bleiben darf/kann

Kopfkinos koennen nicht durch das Nachdenken unterbrochen oder reduziert werden

Ich breche aus

und lasse mich nicht mehr von den Wellen einnehmen, die mich als „mein Gefuehl“ identifizieren

„rueckfaellig“ zu werden oder in alte Muster zu fallen ist in Ordnung, solange Fortschritt bestehen bleibt 🙂

~ Yaren🪐

~ Traum

Hallo, Welt^^
ich fuehle mich wie ein kleines Kind, welches zum ersten Mal laufen lernt
Und so langsam laesst es los und vertraut darauf, alleine laufen zu koennen
Na ja, zumindest bis es hinfaellt und kurz irritiert durch die Gegen schaut
Ich weiss noch nicht so ganz, wie ich das, was passiert in ein „Ganzes“ darstellen koenne
Aber vielleicht brauche ich ja auch keinen Kreis, der sich schliesst oder eine perfekte Linie ergibt?
Vielleicht ist das, was passiert, genau das, was ich brauche. Ein daran erinnert werden, wo meine Grenzen liegen
Daran erinnert zu werden, wie viel Muehe es gekostet hat hier zu sein
Daran erinnert zu werden, wer Yaren ist
Wer das Ich ist, welches ich mit mir trage
Ich glaube, ich habe mich verliebt
In diese Welt
Eine Welt, die Jahrelang entfernt schien
Eine Welt, die ich mir sonst nur ausgemalt hatte und immer zu auf Papier brachte
Und jetzt? Waren diese Papiere gar nicht mehr notwendig. Zumindest nicht in dem Ausmass, nicht in dieser Form.
Ich traeume nicht mehr diesen Traum!

~ Warme Gruesse💜

~ Der Beginn eines Anfangs

Mein neues Leben bedeutet >Inhalt<

Mein neues Leben bedeutet >Freiheit<

Ein durchatmen

ein konfrontieren

ein anzweifeln und hinterfragen

Ein verlassen meines alten Lebens. Gerade bin ich unglaublich gluecklich, voller Energie und Mut und Neugier. Wie ein kleines Kind, welches zum ersten Mal einen Einblick in die Welt bekommt. Gerade bin ich unglaublich gluecklich, wenn auch blockiert in meinen Worten. Zumindest ein wenig. Ich bin von nun an ein Teil einer Schule, ein Teil meiner Vision. Vor Ort. Praesent. In Farbe. Es ist real, es ist wahr und ich weiss nicht, wie oft ich mich noch selbst daran erinnern muss, um zu realisieren.

Das, was tatsaechlich ist. Aus der Tuer zu gehen, um etlichen Gesichtern zu begegnen. Um zu spueren, dass mein Herz pocht, dass mein Atem fliesst, dass mein Kopf funktioniert. Die gesunden Anteile so viel staerker geworden sind, waehrend mich das, was irgendwo ungesund in mir ist, noch immer einschuechtern will, einschuechtern kann. Es haengt mir nach, verstaendlicherweise. Doch es waere nicht okay, mich von gewissen ^alten Aengsten^ leiten zu lassen, die mir etwas vor Augen halten moechten, was nicht mehr gegenwaertig ist. Die – klassische Angst vor der Angst –

Morgens us der Tuer zu gehen, um mich mit meinen eigenen Gedanken zu konfrontieren. – Praesent sein und praesent bleiben. °Eine 22-Jaehrige Schuelerin, die ihr Abi nachholen moechte° Die nicht direkt in die 11te gegangen ist, obwohl sie es haette tun koennen, weil sie Zeit braucht, es sich zugestehen moechte. Eine Frau, die an sich ihr altes Leben hinter sich laesst, um endlich an das zu kommen, was ihr zustehe. Sie verdient es gluecklich zu sein. Mehr als das..

Ein „sich anpassen“ ist nicht notwendig, aber irgendwo bereits verankert worden in meinem Inneren. „Ich gehoere nur dazu, wenn ich mich anpasse.“

„Ich gehoere nur dazu, wenn ich immer ueberall dabei bin.“

„Ich gehoere nur dazu, wenn ich Konflikte meide.“

„Ich gehoere nur dazu, wenn ich mich auf gleichen Ebenen befinde.“

~ 15.09.2021

° It’s done Â°

Lange ist es her hier auf dieser Plattform einen Eintrag verfasst zu haben.
Die Regelmaessigkeit, was das Schreiben an sich betrifft, ist mir nicht verloren gegangen.
Aber irgendwo ging der Funken verloren, der mich dazu verleitete weiterhin an meinem Blog zu arbeiten.

Egal, jedenfalls wird dies ein neuer Eintrag werden:

Es dauerte acht Monate bis ich an den Punkt kam, an dem ich nun bin.
8 Monate, die sich zogen, wie die Ungeduld, die man in Warteschlangen hat
Einer „ich muss mal dringend pinkeln“ Warteschlange
Oder einer „Ich verpasse noch meinen Flug“ – Warteschlange.
Oder einer Warteschleife am Telefon, bei der du so allmaehlich die Hoffnung aufgegeben hast, zumindest fuer den Tag.

8 Monate Arbeit in der Fr. T mich immer wieder zurueckgeholt hat, um mich daran zu erinnern, dass sich alles fuegen wird.
8 Monate, die letztendlich schneller vorbeigingen als es sich die Zeit ueber angefuehlt hat.
Wie oft ich meine Gedanken zerstueckelte, um sie wieder zusammenzufuegen, nur um dann selbst dem Konstrukt meines Kopfes nicht mehr folgen zu koennen

Von Anfang an war es etwas surreales gewesen, fuer mich..
Etwas verschwommenes, abstraktes.
Als wuerdest du stundenlang auf ein Bild starren, das du geschaffen hast, es sich jedoch nicht wie „dein Bild“ anfuehle.
Du kannst dich irgendwie nicht damit verbinden
Es entsteht keine „Kopplung.“
Egal, wie oft und wie lange du es betrachten moegest.
Egal, wie viele Puzzleteile es vervollstaendigen moegen.
Das Einzige, worauf du fokussiert bist, sind die fehlenden Puzzleteile
Und manchmal auch nur die scheinbar fehlenden.
Du reduzierst deine Vision auf diesen Bruchteil – wo ist das Ganze?
Betrachte es von aussen oder lass es fuer ein paar Tage einfach mal in der Ecke stehen
Aber loese dich ein wenig von der Vorstellung, die sich dein Kopf ausmale

Ich war angekommen
Also, zumindest physisch gesehen
Ich war tatsaechlich hier
Vor Ort
In meinem neuen Zuhause (?)
Ich betrat die Tuer, um zu bleiben und es fuehlte sich absolut merkwuerdig an
Noch immer ein bisschen verschwommen
Noch immer ein bisschen entfernt von mir

Seit ich hier bin, betrachte ich jeden Abend das Zusammenspiel der Wolken
Welches Farbspiel wird der Himmel wohl heute produzieren?
Es ist ruhig, gerade angenehm ruhig
Bis auf ein paar wenige Autos, die an mir vorbeifahren
Das rascheln der Blaetter, die durch den Wind entstehen
Ein paar Wortfetzen, die gebildet werden und kurz zu hoeren sind
Und das leichte Nieseln, welches in Abstaenden auf Daechern pralle, um anschliessend dieses bestimmte Geraeusch zu erzeugen, das sich wahrscheinlich eine Menge Menschen nachts zum Einschlafen anhoeren
So auch ich
Leider aber viel zu selten

Seit ich hier bin, frage ich mich, wann sich dieses Leben wohl „normal“ anfuehlen moege
Seit ich hier bin, verlange ich viel zu viel von mir
und immerhin ist mir dies bewusst
Denn ohne dieses Bewusstsein, wuesste ich nicht worauf ich vertrauen koenne
Meine „Schein-Sicherheit“ loeste sich auf, was sich in gewisserweise wie Kontrollverlust anfuehle.
Worauf gehe ich?
Wo kann ich anknuepfen?
Wo finde ich meinen Anfang oder habe ich bereits angefangen?

Ich vertraue

Was auch immer das genau sei ⊙﹏⊙

~ Yaren

~ Present

~ I am.

In den letzten Monaten ging es viel um meine eigenen Visionen. Um Schuldgefuehle, die nicht gegenwaertig sind, um meine Praesenz, um Grenzen und vor allem, um Verantwortung. Ich habe einiges neu aufgegriffen, hinterfragt, ueberdacht und einiges habe ich groesstenteils oder gar vollkommen ablegen koennen. Es gibt Menschen, die nun nichts mehr in mir ausloesen koennen. Trigger, die scheinbar keine Angriffspunkte mehr sind. Gleichzeitig verfalle ich schnell meinen Bildern im Kopf und mache mir im Nachhinein Vorwuerfe, wenn ich mich in einer Art „Paralyse“ befand. Gedanken, die mir aufzeigen, ich sei unfaehig angemessen auf bestimmte Situationen zu reagieren, passend zu empfinden. Die mir aufzeigen, ich befinde mich wo anders, weit weg, aber nicht in der Gegenwart. Dann scheint alles surreal, als wuerde ich mich selbst beobachten. Als wuerde ich von Aussen „zusehen.“ Bis September moechte ich bereits ausgezogen sein und angemeldet auf der FOS sein. (was alles seit einigen Monaten in Vorbereitung ist) Zur Schule gehen, Freunde finden, die Welt mit jedem Herzschlag neu entdecken. Meine groesste Sehnsucht in die Realitaet umsetzen und das „wahrgenommen werden“ leben. Ich weiss nicht, inwiefern es moeglich sei keinerlei Zweifel zu haben? Zweifel daran, ob sich jemand zu mehr setzen wuerde an meinem ersten Schultag. Ob ich mich trauen wuerde, selbst jemanden zu fragen? Zweifel daran, ob ich wirklich Menschen finde, die mir gleichgesinnt sind? Menschen, bei denen ich mich wohl fuehle und sie sich bei mir. Menschen, die meinen Namen zum ersten Mal aussprechen und ich ueber’s ganze Gesicht strahle. Zweifel daran, Besuch zu erhalten oder schon vorher eine passende WG gefunden zu haben. Zweifel daran, unglücklich zu sein, ohne zu wissen, woran es liegt oder ungluecklich zu sein und zu wissen, woran es liege. Lasse ich das alles Aussen vor, verspuere ich keine Angst, sondern unfassbar grosse Vorfreude, die es kaum noch aushaelt zu warten. Ich lerne noch immer und habe auch wieder angefangen zu lesen! Auch zeichne und male ich wieder regelmaessig, ohne Druck. Ich glaube kaum, dass sich meine Zweifel bewahrheiten, eher glaube ich, wenn ich die Haltung annehme, werde ich wenig geniessen oder wahrnehmen koennen. Das wahrnehmen, was mein Herz höher schlagen laesst und mich sein laesst. Warum sollte ich auch keine Freunde finden oder all das Leben koennen, was ich mir sehnlichst wuensche? Ich bin ein offener Mensch und moechte nicht mehr leise sein. Ich moechte schreien mit der Absicht heraus, dass ich gehoert werde und Emotionen leben, wie es mir gut tue. Also schon bald wird es Zeit: „Hey, ich bin Yaren. Nett dich kennenzulernen.“ 🙂

Danke fuer all die bunten Farben, die noch auf mich zukommen werden und fuer das Leuchten in deinen Augen.

~ In Love, Yaren.💕🛸

~ Stille

Das Gefuehl zu haben, dass daheim alles so vorhersehbar sei.. Dass ich mich in einem Trott gefangen fuehle, dem ich staendig versuche zu entfliehen.
Sowie, als haette ich ein Buch zu Ende gelesen und nun weiss ich, dass es da nichts mehr gaebe.

Ich brauche und moechte etwas ganz anderes..
Etwas fliessendes und gleichzeitig spontanes/bewegendes/sprunghaftes.. Aufregung, etwas, was ich mir so gar nicht erahnen kann.. Schockiere mich, beruehre mich, entfalte meine Neugier.. Ueberrasche mich, lass mich Interesse habe, fasziniere mich, hau mich einfach um.💕

~ Yaren☁️

~ Alles, um zu >sein<

° 02.12.20 °

Ich haette vieles sagen wollen. Ich koennte erzaehlen, dass mein Antrag durch sei und ich bereits den ersten Kennenlerntermin meiner Sozialpaedagogin hatte! Danke dafuer!! Super sympathische Frau, bei der ich wirklich das Gefuehl habe, sie koenne mir bei der Umsetzung meiner Visionen eine unglaubliche Hilfe sein. Es realer, greifbarer machen, damit der Boden unter meinen Fuessen eine andere Form annehme. Ich koennte erzaehlen, dass mir mein eigener Kreis vor Augen bleibt und ich verspuere, dass es Menschen gibt, die wahrhaftig hinter mir stehen.. Meine Therapeuten.. Eine Freundin, die ich in diesem Jahr kennengelernt hatte und mehr als lieb gewann. S., die mir oft aufzeigt, was fuer ein schoener Mensch ich sei, welch grosses Herz ich habe. Sie stehen alle hinter mir. Was macht mir dann Sorgen?? – Mich wieder selbst verlieren zu koennen. Ich sehe mich wo anders.. Ganz weit weg von dem, wie ich aktuell lebe. Manchmal durchflutet mich der Schmerz, wenn die Sehnsucht zu gross wird. An der FOS vorbeizulaufen und das Stechen in meiner Brust zu spueren. Seinen Impulsen folgen, obwohl es dir die Kehle zuschnuert, weil du weisst, welche Folgen es haben wird. Sich hinzusetzen und zu lernen, auch, wenn es frustriert, wenn du erstmal nicht weisst, wie du vorgehen solltest.

Alles, um zu ~sein~

Alles, um zu leben.

Und genau, dass ist der Grund, weswegen es sich so sehr lohnt.

Und die eigentliche Nachricht, die ich mitteilen wollte ist, dass ich meine Therapeutin nur noch bis April haben werde.. Schrieb sie mir heute.. Ich kann nicht mehr verlaengern, nachdem ich sie 3 Jahre lang meine Therapeutin nennen konnte.. Um ehrlich zu sein, kann ich mich nicht einmal an die Gespraeche erinnern, vor diesem Jahr.. Fuehlt sich so an, als haette dieses Miteinander erst in diesem Jahr angefangen.. Als waere das erst der Anfang.. Und das soll nun zu Ende gehen?? Nachdem ich voller Glueck und Mut aus diesen Terminen raus gegangen war.. Nachdem diese Frau meine Entwicklung beobachten konnte und mir eine Hand auf den Ruecken lag.. Nachdem sie mir aufzeigte, meine eigene kleine Familie zu haben, die mich zum Strahlen bringe.. Durch sie gewann ich an Annahme..

5 Monate.. Das ist zu wenig.. Zu wenig, um an Abschied zu kommen. Zu wenig, um mich darauf vorzubereiten, denn ich moechte nicht loslassen. Nicht sie..

„Das Leben wird vorwaerts gelebt und rueckwaerts verstanden.“

~Yaren🌌